hat mich drin:
Aber ohne mich zu informieren.
Gehört das so?????
(Ich hasse dieses Cover! Das Buch ist nicht rosa, eher knallhart blau)
Freitag, 3. Mai 2013
Montag, 29. April 2013
Montag, 22. April 2013
Die tut nix. Die will doch nur spielen.
Mütter auf Spielplätzen - ein Thema für sich. Der Mamablog widmet dem Phänomen einen lesenswerten und amüsanten Beitrag: Alptraum Spielplatz
Obwohl viele Mütter Spielplätze hassen, fühlen sie sich doch bemüßigt, auf selbigen permanent im Dienste und zum Schutze des Kindes einsatzbereit zu sein, anstatt es sich fernab auf einer Bank mit Zeitung/Buch gemütlich zu machen und die freie Zeit weitestgehend zu genießen.
Obwohl das für beide besser wäre, da sind sich Pädagogen, Erziehungswissenschaftler und sogar Spielplatzexperten einig. So bezieht Günter Belzig (seit 40 Jahren weltweit erfolgreicher Spielplatzarchitekt) im Interview in Nido (6/2010) eindeutig Stellung:
Obwohl viele Mütter Spielplätze hassen, fühlen sie sich doch bemüßigt, auf selbigen permanent im Dienste und zum Schutze des Kindes einsatzbereit zu sein, anstatt es sich fernab auf einer Bank mit Zeitung/Buch gemütlich zu machen und die freie Zeit weitestgehend zu genießen.
Obwohl das für beide besser wäre, da sind sich Pädagogen, Erziehungswissenschaftler und sogar Spielplatzexperten einig. So bezieht Günter Belzig (seit 40 Jahren weltweit erfolgreicher Spielplatzarchitekt) im Interview in Nido (6/2010) eindeutig Stellung:
„Aber die
Eltern müssen schon auf dem Spielplatz dabei sein, oder?
In Rufweite – bei kleinen Kindern. Aber tatsächlich
plädiere ich für unbeaufsichtigtes Spielen. Ich möchte es schaffen, dass ein
Kind auf dem Spielplatz so sein kann wie es ist, ohne das jemand daneben steht.
Was ist denn Spielen? Zweckfreies neugieriges Suchen und Entdecken,
experimentieren, an die Grenzen gehen. Dafür braucht man Freiheit, Raum und
vielleicht Mitspieler. Aber man braucht bestimmt keine Mutter, die mit im
Sandkasten sitzt und dann die tolleren Kuchen formt. Und auch keinen vater, der
am Klettergerüst steht und ruft: „Jetzt trau dich doch!“ Es ist kein Zufall,
dass die meisten Unfälle im Beisein des Vaters passieren.
Mama und
Papa also möglichst weit weg?
Ja, bitte. Schnappen Sie sich eine Zeitung, setzen
Sie sich auf die Bank. Und greifen Sie nicht andauernd ein."
Auch der Deutschlandradio-Beitrag: Bitte landen! Von Helikoptereltern und ihren Kindern. liefert erhellendes zum Thema: "Wieviel Einmischung darf's denn bitte sein?"
Und plädiert dafür, die Kinder einfach mal in Ruhe ihre eigenen (lebenswichtigen) Erfahrungen machen zu lassen.
Freitag, 19. April 2013
Neue Tischregeln.
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| Na, denn: Prost Mahlzeit. |
Um gemeinsame Mahlzeiten für alle zu einem möglichst angenehmen Erlebnis zu machen, ist die Einhaltung gewisser Regeln unumgänglich. Waren die noch in meinen Kindertagen recht streng, so tendiere ich aufgrund meines Naturells und meiner Erfahrung dazu, es etwas lockerer zu handhaben.
Unser Regelkatalog hat daher folgende "Aufweichungen" erfahren.
Alte Regel: Wir kommen mit sauberen Händen an den Tisch.
Neue Regel: Wir kommen nicht ohne Hose an den Tisch.
Alte Regel: Keine Ellenbogen auf den Tisch.
Neue Regel: Kein Lego, keine Autos, Plastikpistolen und dreckige Socken auf den Tisch.
Alte Regel:Die Serviette und Gabel liegen links vom Teller, das Messer und Getränk rechts.
Neue Regel: Das Essen bleibt auf dem Teller, nicht rechts und links von ihm.
Alte Regel: Warte mit dem Essen, bis Mama am Tisch sitzt.
Neue Regel: Wenn Mama endlich sitzt, wird nicht mehr rumkommandiert, sie solle dieses und jenes noch holen.
Alte Regel: Halte die Hand vor den Mund und entschuldige dich, wenn du aufstoßen musst.
Neue Regel: Keine Rülpswettbewerbe während der gesamten Mahlzeit.
Alte Regel: Während der gesamten Mahlzeit bleiben die Hände auf dem Tisch.
Neue Regel: Während der gesamten Mahlzeit bleiben alle Finger aus der Nase.
Alte Regel: Man zeigt nicht mit dem Besteck auf Leute.
Neue Regel: Man ersticht nicht seine Geschwister mit dem Besteck.
Alte Regel: Wer fertig ist mit dem Essen, fragt, ob er aufstehen darf und räumt seinen Teller ab.
Neue Regel: Wer fertig ist mit dem Essen, rennt nicht sofort zum Kühlschrank und brüllt: "ICH WILL EIN EIS MIT STREUSELN!"
Die Einhaltung gewisser Tischregeln sind für mich eine Form von Respekt gegenüber demjenigen, der das Essen gemacht hat. Und sie können dazu beitragen, die Mahlzeiten zu einer halbwegs erfreulichen Angelegenheit zu machen. Daher verzeichne ich es schon als einen gewissen Erfolg, wenn die Kinder nicht ohne Hose am Tisch sitzen und sich nicht gegenseitig mit dem Besteck malträtieren. Eine Verschärfung der Regeln kann man dann immer noch einführen.
Bis das soweit ist, genehmige ich mir noch ein extra Glas Wein, um den Anblick der von Sohnemann geschmähten und auf dem Tisch verteilten Speisen, während er seiner Schwester zubrüllt, sie dürfe Lightning Mac Queen nicht berühren, besser ertragen zu können.
Mittwoch, 17. April 2013
So kann man das auch sehen....
Vielleicht bliebe noch hinzuzufügen:
8. You never know with whom in your bed you wake up in the morning.
Freitag, 12. April 2013
Lügen haben kurze Beine: Exakt 35 cm lang.
Unser Kleiner (4) war schon immer recht fantasievoll. Auf die Frage, woher das Matchboxauto stamme, welches ich direkt nach der Kita in seiner Hosentasche fand, erklärte er mir, er hätte es gekauft. "Aha," sagte ich, "ihr wart also mit der Kita im Spielzeuggeschäft?", was er vehement bejahte. Auf die Frage, woher er denn das Geld habe, kam die Erklärung, dass sie vorher in der Schweiz arbeiten waren (Anm.: Sein Papa arbeitet in der Schweiz) und dann direkt mit dem Zug zum Spielzeugladen gefahren seien, wo sich dann jedes Kind von seinem Arbeitslohn etwas hätte kaufen können. Innerlich laut schmunzelnd, erkläre ich ihm dennoch, dass er keinesfalls Spielzeug aus der Kita "klauen" dürfe. Das wisse er, so sagte er, sie hätten es aber gekauft, von eben dem Arbeitslohn aus der Schweiz. Ein wenig stolz berichtete ich am Abend dem Vater von der Geschichte und fügte hinzu, dass man ja wisse, dass Kinder mit dem 4. Lebensjahr auch die Fähigkeit zur Lüge entwickelten. Und dass Entwicklungspsychologen belegen, dass die Fähigkeit zu Lügen an die intellektuelle Entwicklung gekoppelt ist. Will heißen: Kann ein Zweijähriger schon
lügen, darf dies als Zeichen früher Reife gelten. Kann ein Fünfjähriger
es noch nicht, muss man ein besorgniserregendes Entwicklungsdefizit
vermuten. Wer lügen kann, hat nämlich das Konzept der Wahrheit begriffen
– die Voraussetzung dafür, dass man eine alternative Realität zu dem
als wahr Erkannten entwerfen kann.
Der Stolz über unseren fantasiebegabten Sohnemann schwand aber mit der Zunahme seiner "Lügengeschichten". Nie war er schuld, immer die anderen. "Ich war es nicht" – daran wurde auch dann noch festgehalten, wenn es ganz offensichtlich nicht stimmen kann. Nie hat er zuerst geärgert, nie etwas weggenommen oder kaputtgemacht, nie etwas verbummelt, nichts verschüttet, nicht gekleckert. Selbst an der fürchterlichen Unordnung in seinem Zimmer, die unter rätselhaften Umständen jeden Nachmittag entsteht, wenn nur er sich darin aufhielt, trägt er keine Schuld. "Das waren die kleinen Monster" tönt es empört aus seinem Mund. "Welche Monster?" "Na, die drei, die immer alles durcheinander machen!" "Ach so", sagte ich und beschloss, ihn mit den eigenen Waffen zu schlagen. Als er am nächsten Tag aus der Kita kam, hatten die drei Monster wieder sein Zimmer verwüstet. Er war fürchterlich sauer, hatte er doch am Vorabend noch eigenhändig (mit Papas Hilfe) aufgeräumt. "Du warst das!" motzte er mich an. "Nein, das waren die drei Monster." "Stimmt gar nicht!" "Dooch! Willst du die Monster sehen?" Ein kleinlautes, zögerliches "Ja" war die Antwort.
"Komm, ich zeig sie dir, ich hab sie nämich fotografiert."
Der Stolz über unseren fantasiebegabten Sohnemann schwand aber mit der Zunahme seiner "Lügengeschichten". Nie war er schuld, immer die anderen. "Ich war es nicht" – daran wurde auch dann noch festgehalten, wenn es ganz offensichtlich nicht stimmen kann. Nie hat er zuerst geärgert, nie etwas weggenommen oder kaputtgemacht, nie etwas verbummelt, nichts verschüttet, nicht gekleckert. Selbst an der fürchterlichen Unordnung in seinem Zimmer, die unter rätselhaften Umständen jeden Nachmittag entsteht, wenn nur er sich darin aufhielt, trägt er keine Schuld. "Das waren die kleinen Monster" tönt es empört aus seinem Mund. "Welche Monster?" "Na, die drei, die immer alles durcheinander machen!" "Ach so", sagte ich und beschloss, ihn mit den eigenen Waffen zu schlagen. Als er am nächsten Tag aus der Kita kam, hatten die drei Monster wieder sein Zimmer verwüstet. Er war fürchterlich sauer, hatte er doch am Vorabend noch eigenhändig (mit Papas Hilfe) aufgeräumt. "Du warst das!" motzte er mich an. "Nein, das waren die drei Monster." "Stimmt gar nicht!" "Dooch! Willst du die Monster sehen?" Ein kleinlautes, zögerliches "Ja" war die Antwort.
"Komm, ich zeig sie dir, ich hab sie nämich fotografiert."
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| Das Beweisfoto: Das "Chaos-Infernale-Trio" nach getaner Arbeit. |
Mittwoch, 10. April 2013
Mütter und das liebe Geld.
Viele Mütter/Frauen hassen es, von ihren Männern finanziell abhängig zu sein. Sie möchten gern auch "ihren Beitrag" leisten und nicht unemanzipierter Empfänger von Haushaltsgeld-Transferleistungen sein. Tückischerweise kommt in vielen Fällen aber nicht mehr als ein "Zuverdienst" (s. voriger Beitrag) dabei rum.
Dabei dreht es sich auch immer wieder um die Frage, welche Arbeit wie viel wert ist. Erwerbsarbeit vs. Hausarbeit, Minijob vs. Managergehalt, Präsenz im Hause (bringt monetär rein gar nix, macht aber Arbeit) vs. Präsenz am Arbeitsplatz (bringt Geld, macht auch Arbeit)
Welche Möglichkeiten es gibt, das Haushaltseinkommen gerechter auf die unterschiedlichen Arbeitsmodelle (sie kocht, wäscht, putzt, erzieht die Kinder, jobbt nebenher, etc., er sitzt in Meetings, schreibt emails und telefoniert etc.) zu verteilen, dazu äußert sich Rinaldo Dizienger auf sehr amüsante Weise im Mamablog.
Dabei dreht es sich auch immer wieder um die Frage, welche Arbeit wie viel wert ist. Erwerbsarbeit vs. Hausarbeit, Minijob vs. Managergehalt, Präsenz im Hause (bringt monetär rein gar nix, macht aber Arbeit) vs. Präsenz am Arbeitsplatz (bringt Geld, macht auch Arbeit)
Welche Möglichkeiten es gibt, das Haushaltseinkommen gerechter auf die unterschiedlichen Arbeitsmodelle (sie kocht, wäscht, putzt, erzieht die Kinder, jobbt nebenher, etc., er sitzt in Meetings, schreibt emails und telefoniert etc.) zu verteilen, dazu äußert sich Rinaldo Dizienger auf sehr amüsante Weise im Mamablog.
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